Studienprogramme weiterentwickeln

Architektur prüfen und revidieren

Was steckt dahinter – und wofür ist es gut?

Die Weiterentwicklung von Studienprogrammen ist ein zentraler Bestandteil der Hochschullehre. Damit wird auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen, institutionelle Strategien sowie auf hochschulpolitische und qualitätsbezogene Anforderungen reagiert. Ausgangspunkt einer Weiterentwicklung sollte daher eine Evaluation des betreffenden Studienprogramms sein. 

Studienprogrammentwicklung ist ein strategischer, partizipativer Prozess. Es werden Qualifikationsprofile überprüft und ggf. angepasst, Curricula neu oder umstrukturiert und die Stimmigkeit zwischen Learning Outcomes, Lehrmethoden und Prüfungen (didaktische Kohärenz) sicherstellt. Ziel ist es, die Studierbarkeit des Programms zu verbessern, die Kompetenzen der Absolvent*innen im Hinblick auf ihre zukünftigen Tätigkeitsfelder zu fördern und das Profil der Hochschule zu schärfen. Dazu sollte geprüft werden, ob internationale Kooperationen – etwa im Rahmen der Universitätsallianz ENLIGHT – beitragen, diese Ziele zu erreichen. Nicht zuletzt werden durch die Studienprogrammentwicklung Lehrende darin unterstützt, ihre Lehre entlang gemeinsamer Leitlinien auszurichten und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

An der Universität Bern ist diese Weiterentwicklung in die Strukturen der Qualitätsentwicklung eingebettet. Studienprogramme sollen nicht nur aktuellen Standards genügen, sondern Studierende gezielt dabei unterstützen, berufsrelevante und wissenschaftliche Kompetenzen aufzubauen. Die Universität verpflichtet sich daher zu einer regelmässigen Evaluation und Aktualisierung der Programme – meist im Rhythmus von sieben bis acht Jahren. Grundlage bildet dabei ein klar definiertes Qualifikationsprofil, das festlegt, was Studierende am Ende ihres Studiums konkret können sollen.

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