Studienprogramme evaluieren
Evaluation mit Blick auf das Ganze
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Was steckt dahinter – und wofür ist es gut?
Evaluationen von Studienprogrammen sind zentrale Bestandteile der Qualitätssicherung an Hochschulen. Sie dienen dazu, die Qualität und Relevanz eines Studienprogramms datenbasiert zu überprüfen und weiterzuentwickeln. An der Universität Bern sind sie im Selbstverständnis als Element guter Lehre fest verankert. Sie erfolgen in zyklischen Verfahren – in der Regel alle sieben bis acht Jahre – und basieren auf dem Leitfaden zur Studienprogrammevaluation (SPE).
Die Evaluationen sind partizipativ angelegt: Studierende, Lehrende, Studienleitungen und externe Gutachtende bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Ziel ist es, die inhaltliche, strukturelle und organisatorische Qualität eines Studienprogramms systematisch zu erfassen, Stärken und Schwächen zu identifizieren und daraus konkrete, umsetzbare Massnahmen abzuleiten. Dabei werden vier zentrale Qualitätsdimensionen berücksichtigt: Lehrqualität, Rahmenbedingungen, strategische Relevanz und Entwicklungsfähigkeit.
Der Leitfaden SPE stützt sich auf eine Kombination quantitativer und qualitativer Daten: Neben statistischen Kennzahlen fliessen auch Rückmeldungen aus Befragungen, Interviews oder Fokusgruppen ein. Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und in einem verbindlichen Massnahmenkatalog operationalisiert. Dieser bietet Grundlage für die Weiterentwicklung der betreffenden Studienprogramme. Drei Jahre später wird in einer Zwischenevaluation überprüft, ob die beschlossenen Massnahmen wirksam umgesetzt wurden.
