Lehre konzipieren
Wie kann Ihre Lehre Studierende erreichen, aktivieren und begleiten? Eine durchdachte Lehrkonzeption ist der Schlüssel dazu. Sie hilft Ihnen, Inhalte systematisch zu planen und Learning Outcomes, Methoden und Prüfungen sinnvoll aufeinander abzustimmen. Nehmen Sie sich die Zeit, die eigene Lehre bewusst zu strukturieren. Die investierte Zeit zahlt sich doppelt aus: Sie gewinnen didaktische Sicherheit und schaffen sich Spielräume für Kreativität und Flexibilität im Unterricht. Die Studierenden profitieren von einer Lehre, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Etappen
Didaktische Grundlagen
Formulieren Sie klare Learning Outcomes und nutzen Sie Taxonomiestufen, um Inhalte, Methoden und Prüfungen gezielt aufeinander abzustimmen. Berücksichtigen Sie dabei auch Barrierefreiheit und Nachteilsausgleiche, um faire und inklusive Lernbedingungen zu schaffen.
Unterrichtsformen
Wählen Sie die Unterrichtsform so, dass sie Ihre Ziele, Inhalte und das Lernsetting optimal unterstützt - z.B. durch Präsenz, Online oder Blended Learning. Auch Selbstlernkurse und Microlearning können zur individuellen Vertiefung oder Wiederholung sinnvoll eingesetzt werden.
Lehrformate
Lehrformate bestimmen, wie Ihre Studierenden lernen - ob durch Zuhören, Diskutieren, Anwenden oder Forschen. Wählen Sie ein Format, das zu den Learning Outcomes passt und aktive Beteiligung unterstützt.
Lehr-/Lernszenarien
Wählen Sie Lehr-/Lernszenarien, die Ihre Studierenden aktiv einbinden - z.B. durch Inverted Classroom, Forschendes oder Problemorientiertes Lernen. So fördern Sie selbstständiges Denken, Zusammenarbeit und den Transfer in die Praxis.
Lehr- und Lernräume
Gestalten Sie Räume bewusst: Ein flexibel nutzbarer Seminarraum oder ruhige Lernzonen unterstützen unterschiedliche Lernformen. Auch digitale Räume wie ILIAS fördern das Lernen – wenn sie strukturiert, aktivierend und transparent aufgebaut sind.
